Kirschlorbeersorten

Der Kirschlorbeer ist eine immergrüne Heckenpflanze, die man viel in Gärten zurückfindet. Wenn Sie sich für diese Pflanze interessieren, haben Sie die Wahl aus vielen Kirschlorbeersorten , auch Prunus laurocerasus genannt. Man nennt den Kirschlorbeer übrigens auch Lorbeerkirsche, da er eine immergrüne Verwandte von Kirschen und Pflaumen ist.

Die Sortenvielfalt an Kirschlorbeeren

Aus dem wilden Kirschlorbeer entstand durch Kreuzung und Selektion eines Tages eine große Sortenvielfalt. Manche Kirschlorbeersorten unterscheiden sich zum Beispiel aufgrund des Laubes. Der großblättrige Kirschlorbeer, auch Prunus laurocerasus „Rotundifolia“ hat – wie der Name schon sagt – große Blätter. Dieser Kirschlorbeer hat zudem eine schnelles Wachstum, nämlich 30 bis 60 Zentimeter pro Jahr, wodurch er schnell eine blickdichte Hecke bildet. Im Gegensatz zu dem Kirschlorbeer „Novita“, auch Prunus laurocerasus „Novita“ genannt, ist der großblättrige Kirschlorbeer jedoch anfälliger für Krankheiten. Der Kirschlorbeer „Novita“ wird somit als stärkere und widerstandsfähigere Version der „Rotundifolia“ betrachtet.

Es gibt auch Kirschlorbeersorten mit herrlich duftenden Blüten, die einen Mandelgeruch abgeben. Das ist zum Beispiel bei dem Kirschlorbeer „Caucasica“ (Prunus laurocerasus „Caucasica“), Prunus laurocerasus „Otto Luyken“ (der breitwüschige Kirschlorbeer) und dem portugiesischen Kirschlorbeer (Prunus lusitanica „Angustifolia“) der Fall. Freuen Sie sich in dieser Hinsicht auf einen lebendigen Garten, denn die Blüte wirkt für Schmetterlinge und Bienen sehr verlockend.

Auch die dunkelgrünen, glänzenden Blätter sind ein wichtiges Merkmal des Kirschlorbeers. Die Blätter können schmal und länglich sein, wie bei dem Kirschlorbeer „Caucausica“ oder dem Kirschlorbeer „Herbergii“ (Prunus laurocerasus „Herbergii“) der Fall ist. Die jungen Triebe können aber auch eine rote Farbe bekommen, wie man bei dem Kirschlorbeer „Etna“ (Prunus laurocerasus „Etna“) sehen kann. Bei dem Kirschlorbeer „Genolia“ (Prunus laurocerasus „Genolia“ ®) haben die Blätter sogar eine ovale Form, was sehr hübsch wirkt.

Übereinstimmungen zwischen Kirschlorbeersorten

Im Allgemeinen mögen Kirschlorbeeren keine „nassen Füße“. In dieser Hinsicht sollten Sie darauf achten, dass der Boden gut durchlässig ist. Kirschlorbeeren sind sehr winterhart und einfach in der Pflege. Sie bilden – abhängig von der Sorte – eine niedrige bis mittelhohe Hecke und bieten genügend Sichtschutz. Auch von dem Boden und dem Standort her, sind die hier oben genannten Kirschlorbeersorten recht anspruchslos. Im Grunde genommen bevorzugt der Kirschlorbeer einen nährstoffreichen Lehmboden mit ein wenig Humus. Er gedeiht aber auch gut auf einem trockenen, sandigen Boden. Alle Kirschlorbeerhecken sollte man jedes Jahr Ende März mit ein wenig Kompost versorgen. Im Frühjahr können Sie mit einer Astschere stärkere Rückschnitte durchführen. Zudem können Kirschlorbeerhecken einmal jährlich in eine Form geschnitten werden. Zum Beispiel im Juni.

Manche Sorten wie der breitwüchsige Kirschlorbeer „Otto Luyken“ erreichen nur eine maximale Höhe von 1.25 Meter. Da sie eher breit- und überall wachsen, passen sie zum Beispiel gut unter einem Baum mit Schatten. Die unterschiedlichen Kirschlorbeersorten bieten Ihnen viele Möglichkeiten!