Kirschlorbeer „Novita“

Der Kirschlorbeer ist eine immergrüne Heckenpflanze mit vielen Qualitäten. Man sieht ihn deswegen auf vielen Grundstücken zurück. Er ist sehr widerstandsfähig und verträgt kühle Winter, schwere Niederschläge oder eine kalte Meeresluft problemlos. Kirschlorbeerhecken bilden im Garten eine wunderschöne Hecke mit schmalen, dunkelgrünen Blättern. Diese malerische Heckenpflanze, steht Ihnen in verschiedenen Sorten zur Verfügung. Was halten Sie zum Beispiel von dem Kirschlorbeer „Novita“ ?

Kirschlorbeer „Novita“ im Garten

Der Kirschlorbeer „Novita“ wird auf Lateinisch auch Prunus laurocerasus „Novita“ genannt. Man bezeichnet ihn als schnellwüchsige Kirschlorbeer-Sorte, die eine gute Alternative zu dem klassischen Kirschlorbeer „Rotundifolia“ (Prunus laurocerasus „Rotundifolia“) bietet.

Der Kirschlorbeer „Novita“ wird schnell eine robuste Hecke bilden, denn er wächst knapp 40 Zentimeter pro Jahr. Er ist nicht empfindlich was Standort und Boden betrifft. Sie sollten nur darauf achten, dass der Boden gut durchlässig ist. Bei dem Kirschlorbeer „Rotundifolia“ darf der Boden zudem nicht kalkreich sein, denn dieser Kirschlorbeer hat vergleichsweise mehr Ansprüche.

Im Grunde genommen kann man den Kirschlorbeer „Novita“ sogar als verbesserte Sorte des Kirschlorbeers „Rotundifolia“ betrachten. Der Kirschlorbeer „Novita“ ist nämlich stärker und weniger anfällig für Krankheiten. Der Kirschlorbeer „Rotundifolia“ hat zum Beispiel öfter mit Pilzerkrankungen oder Mehltau zu kämpfen. Wenn Sie entdecken, dass die Blätter des Kirschlorbeers durchlöchert sind oder rot-braune Flecken haben, ist die Rede von einer Schrottschusskrankheit. Mehltau sitzt oft als Belag auf der Oberseite des Blattes.

Bitte schneiden Sie die befallenen Blätter direkt ab und sorgen Sie dafür, dass der Standort nicht zu feucht ist.

Kirschlorbeer „Rotundifolia“ ist zwar sehr geeignet für den Heckenschnitt, aber nicht so winterhart wie die Sorte „Novita“. Der Kirschlorbeer „Rotundifolia“ ist nämlich sehr frostempfindlich und sollte an einem geschützten Standort stehen. Das ist bei dem Prunus laurocerasus „Novita“ nicht unbedingt nötig.

Kirschlorbeer „Novita“ pflegen

Wenn Sie möchten, dass Ihre Kirschlorbeerhecke nicht allzu hoch wird, sollten Sie natürlich rechtzeitig schneiden. Das fängt mit einem großzügigen Rückschnitt im Frühjahr an. Danach können Sie Ende Mai oder Anfang Juni und spätestens im August noch einmal schneiden. Achten Sie darauf, dass der Schnitt nicht an einem nassen oder heißen Tag durchgeführt wird. Das erhöht nämlich die Chance auf Pilzbefall oder einen Sonnenbrand. Achten Sie zudem darauf, dass sich ab Anfang März brütende Vögel in der Hecke befinden können. Kontrollieren Sie Ihre Hecke deswegen gut auf Vogelnester. Zudem dürfen beim Schneiden die Handschuhe nicht fehlen, da der Kirschlorbeer giftig ist und somit Allergien auslösen kann.

Obwohl man es nicht direkt meinen würde, benötigt die Pflanze auch bei niedrigen Temperaturen Wasser. Die immergrünen Blätter der Kirschlorbeer „Novita“ verdunsten nämlich ständig Feuchtigkeit. An einem frostfreien Tag sollten Sie den Kirschlorbeer „Novita“ also ein wenig gießen.